Der Anwender sucht per Suchmaschine nach einem Begriff oder einer Webseite und erhält Vorschläge aus dem entsprechenden Index angezeigt. (Beitragsbild: FirmBee/pixabay.com)

Cloaking lässt sich als eine HTML-Technik in der Suchmaschinenoptimierung erklären. Im Fokus steht die Verbesserung und Optimierung eines Webseiten-Rankings in Bezug auf die Ergebnisliste in den Suchmaschinen, wie z. B. Google im Vordergrund. Dabei werden den Programmen, die das World Wide Web automatisch durchsucht und analysiert, andere Inhalte angeboten als dem klassischen Seiten-Besucher. Das Ziel ist, dem Anwender attraktiv gestalteten Content zu präsentieren und den Fokus nicht auf Kriterien wie Keywords etc. zu setzen. Dem Crawler hingegen wird Seiteninhalt geboten, der auf Text basiert und die SEO-Methoden best möglichst umsetzt. Dabei wird an gestalterischen Punkten eingebüßt.

Die Cloaking-Varianten

Man unterscheidet zwei Arten des Cloaking, die IP- und die User-Agent Variante. Beim IP-Cloaking werden dem Anwender verschiedene Webseiten-Varianten präsentiert, abhängig von der IP-Adresse. Bei der User-Agent-Variante werden dem Webseiten-Besucher unterschiedliche Seiten-Versionen dargestellt. Dies ist meist abhängig vom Internet-Browser.

So funktioniert Cloaking

Der Anwender sucht per Suchmaschine nach einem Begriff oder einer Webseite und erhält Vorschläge aus dem entsprechenden Index angezeigt. Cloaking hat grundsätzlich zum Ziel, die Seite für den Besucher und die verschiedenen Suchmaschinen unterschiedlich anzuzeigen und zu optimieren. Für den normalen Besucher können multimediale Inhalte erscheinen, während für die Suchmaschinen meist textbasierte und strukturell veränderte Versionen zur Verfügung gestellt werden. Diese können von den Suchmaschinen besser indexiert und verarbeitet werden. Mit Hilfe des Cloaking kann eine Internetseite für den User ansprechend gestaltet werden, ohne dass die Gefahr für den Domain-Inhaber besteht, im Ranking nach unten zu fallen.

Cloaking und die Richtlinien der Suchmaschinen

Cloaking wurde vermutlich so benannt, da es als Deckmantel oder Tarnung bezeichnet werden kann. Diese Technik verhüllt die eigentlich Präsenz der Website, um diese für die Crawler der Suchmaschinen unsichtbar zu machen. Im extremen Fall hat der Inhalt der dem normalen User präsentiert wird nichts mehr zu tun mit dem in den Suchmaschinen. Der Prozess des Cloaking entspricht nicht den Richtlinien, so dass es teilweise als Wettbewerbs- oder Markenverletzung betrachtet werden kann. Wird das Cloaking von einem Webcrawler enttarnt, kann dies zum dauerhaften Ausschluss aus den Indizies führen.

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