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Die Conversion Rate beschreibt das Verhältnis aus Website Visits zu erfolgten Conversions. (Beitragsbild: athree23/pixabay.com)

Kurze Erläuterung

Die Conversion Rate (Abk. CR) stellt im Online Marketing eine wichtige Messgröße dar. Sie beschreibt das Verhältnis aus Website Visits zu erfolgten Conversions. Diese Umwandlungen können zum Beispiel das Verhältnis von Interessenten eines E-Books zu tatsächlichen Downloads darstellen.

Definition von Conversion Rate

Es existieren eine Vielzahl von wichtigen KPIs (Key Performance Indikators) – die Conversion Rate, auch als Konvertierungsrate oder Umwandlungsrate bezeichnet, ist eine dieser wichtigen Kennzahlen. Mit ihr wird das Verhältnis zwischen den Besuchern einer Webseite zu Konversion beschrieben. Sie wird als wichtiger Einflussfaktor des ROI von Online-Marketing-Kampagnen verstanden und sollte daher einen zwingenden Bestandteil des Marketing-Mixes darstellen. Diese Konversion bildet nicht unbedingt einen Kauf ab. Jedes zuvor definierte Ziel kann messbar gemacht werden. Die Umwandlungsrate wird dabei prozentual angegeben. Zur Auswertung einer Werbemaßnahme, kann mit der Konversionsrate genau gemessen werden, wie gut eine Anzeige funktioniert. Die Conversion-Rate-Optimierung (kurz: CRO) ist ein wichtiger Teil einer umfassenden SEO Strategie. Eine Optimierung kann die Leadgenerierung verbessern und so zur Steigerung des Absatzes und des Umsatzes führen.

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Die Conversion Rate berechnen

Um die CR im Rahmen einer Werbewirkungsanalyse zu berechnen, wird zur Näherung die Anzahl der Conversions durch die Anzahl der Impressionen geteilt.

Beispiel: 1000 Conversions / 10000 Impressionen = 10% Conversion Rate

Da die Impressionen auch wiederholte Seitenaufrufe eines Nutzers oder automatisierte Aufrufe etwa durch Bots beinhalten können, kann dies mitunter zu ungenauen Ergebnissen führen. Diese Methode ist als Näherungswert allerdings ein probates Mittel um erste Hinweise über die Leistung der Conversion zu erhalten. Ein genaueres Ergebnis liefert die Verwendung der Unique Visitors bzw. Sessions an Stelle der Impression. In der Regel wird im Online Marketing mit einer Conversion Rate von 1% gerechnet. In der Praxis führt dies dazu, dass jeder hundertste Besucher erwartungsgemäß in einem Onlineshop einkauft. Natürlich sind hier weitere Faktoren wie Saisonalität und Preis ein Faktor, die ebenfalls auf die Stärke der Umwandlungsrate einzahlen.

Optimierung der Conversion Rate: Negative Einflussfaktoren

Bei einer Optimierung der Conversion Rate sollten einige Faktoren im Blick behalten werden. Eine schlechte Rate kann durch zu wenig angebotene Bezahlmethoden entstehen. Komplizierte Anmeldeformulare führen dazu, dass Nutzer vor der Conversion abspringen und bereits nach kurzer Zeit auf die Suchergebnisseite zurückkehren. Eine falsch konstruierte Anzeige kann bei Nutzern Erwartungen aufbauen, die mit der Seite dann nicht erfüllt werden. Auch Faktoren technischer Natur verschlechtern die Conversion Rate signifikant. Eine langsame Ladegeschwindigkeit, kaputte Kampagnenlinks, fehlerhafte Weiterleitungen oder ein fehlendes Sicherheitsprotokoll wie https zum Beispiel.

Maßnahmen zur Optimierung der Conversion Rate

Eine hohe Abbruchrate führt unweigerlich zu einer schlechteren Conversion Rate. Um dies zu vermeiden, können mittels Conversion Rate Optimierungserfolge nachvollziehbar gemacht werden. Der Traffic einer Webseite kann hoch ausfallen, dennoch kommt es kaum zu Konversions. Im Zusammenhang mit der Return-to-SERP-Rate spielt die Conversion Rate auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine wichtige Rolle. Basierend auf einem repräsentativen Test können bestimmte Maßnahmen zu einer Verbesserung führen. Im Sales Funnel kann es zu Abbrüchen kommen. Die Warenkorb Optimierung zielt dabei auf eine sehr erfolgsrelevante Stelle der Webseite ab. Dem Kunden können mehr Zahlungsdienste angeboten werden oder es wird eine Vereinfachung des Checkout-Prozesses durchgeführt. Die Usability spielt bei der Optimierung ebenfalls eine wichtige Rolle und kann mit Optimierungen an Content und Layout dazu führen, dass die Konversionsrate steigt.

Neben Anpassungen an der Desktop Version sollten Faktoren einer mobilen Version nicht außer Acht gelassen werden. Generell empfiehlt sich die Betrachtung der Conversion-Optimierung als ganzheitlicher Prozess, um die Customer Journey an den unterschiedlichen Berührungspunkten eines Nutzers mit der Webseite zu optimieren.